Book review Die Fregatten Maria Theresias: Schiffbau in Porto Rè 1765-1770" by Karl Klaus Körner

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Vienna, Austria
Book Review:
Die Fregatten Maria Theresias
Schiffbau in Porto Rè 1765-1770

by Karl Klaus Körner


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although this book is only available in german language, it could be of some interest for some of our members, therefore I decided to make this Book Review, in moment also in german language - I will try to make asap an english translation of the main information like Synopsis and Content

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Stöhr; Auflage: 1 (4. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3901208585
  • ISBN-13: 978-3901208584

319 Seiten, zahlreiche s/w- und Farbabbildungen, Karten, 10 Pläne mit Details, Skizzen, Faksimile, Personenverzeichnis, Ortsregister, Glossar, Anmerkungen, Dokumente, Abbildungsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Quellennachweis, gebunden, Großformat


SYNOPSIS:

Für Kaiserin Maria Theresia waren die Voraussetzungen zur Gründung einer stehenden Kriegsmarine im Jahre 1765 denkbar schlecht, doch fast hoffnungslos waren die Voraussetzungen, darüber ein Buch zu schreiben, denn schon vor über hundert Jahren verneinte der Chronist der Frühzeit der k. k. Marine, Josef Rechberger von Rechkron, das Vorhandensein von Aktenunterlagen zu diesem Thema.

Eine Reihe von zufälligen Hinweisen und die beharrliche Forschertätigkeit des Verfassers in in- und ausländischen Archiven brachten die Wende. Die Fregatten Maria Theresias gehören zu den bestdokumentierten Schiffen, die jemals in Osterreich gebaut wurden. Warum das so ist? Seit dem Verlust von Neapel im Jahre 1734 wurden keine großen Kriegsschiffe mehr im Küstenland gebaut. Weil man sich dann Jahrzehnte später alles erst wieder neu erarbeiten mußte, war es auch notwendig jedes Detail, wie Holzteile für den Rumpf, auch Taustarken und Blockgrößen für die Takelung im voraus festzulegen. Alle diese Unterlagen sind in langen Tabellen und Aufstellungen noch vorhanden, sie wurden gesichtet und sind hier verarbeitet.

lm Zuge der Auswertung der reichlich vorhandenen Dokumente wurden Namen von mit diesem Projekt befassten Personen genannt, verschiedene Institutionen und Behörden kamen vor, und Porto Re - heute Kraljevica - nahm als Kriegshafen eine zentrale Rolle darin ein.Wie sich das zusammenfügte, woher das Geld kam, die Probleme mit den islamischen nordafrikanischen Seeräuberstaaten, alles das formte das Bild über die maritimen Absichten Maria Theresias. In dieses Umfeld sind der Bau und das weitere Schicksal der beiden Fregatten hineingesetzt.

Angesichts der Fülle an Information eine für einen Modellbau geeignete Rekonstruktion der Fregatten zu erstellen war zwangsläufig. Das bedingte auch eine entsprechende Dokumentation der Quellen, aus denen der Schiffbauer Giulio Nocetti bei seinem Entwurf schöpfte und einen Vergleich mit zeitgenössischen Fregatten in den Flotten der großen Seenationen. Der Blick des Lesers wird somit über den rein österreichischen Horizont hinaus auf die allgemeine Entwicklung des Schiffbaues ab der Mitte des 18. Jahrhunderts gelenkt. Zehn Rekonstruktionsplane sind beigefügt.

Mögen auch in der Darstellung der Geschichte der k. k. Marine noch einige Lücken bestehen, so wird mit diesem Buch über die Zeit Maria Theresias und ihr Streben nach Seegeltung zumindest eine davon geschlossen.

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Content / Inhaltsverzeichnis:

Vorwort
I.: Die Werft in Porto Re

Der Ort
Porto Re als Kriegshafen
Weitere Planungen
II.: Behörden und Verwaltung
Neustrukturierung der Zentralverwaltung
Die lntendenza Commerciale
Seestädte und ihre Beamten - Triest, Fiume, Buccari, Porto Re, Novi, Zengg, Carlopago
Militärverwaltung
Seestreitkräfte
III.: Handel und Seewesen
Die Flaggenfrage
Flaggenpatente und Schiffspapiere
Entwicklung des Seehandels
Nautische Schulen
Schiffbau
Seeräuberunwesen, Kaperei und „Geschenke"
Erste Überlegungen zum Aufbau einer Marine
IV.: Kein Frieden mit den Barbaresken
Der Vertragsbruch
Bewaffnung der Handelsfahrer
Militärbesatzung für Handelsschiffe
Neues Leben in Porto Re
V.: Personen und Ämter auf der Werft
Der Wasserbau-Ingenieur Maximilian Fremaut
Der Werftdirektor in Porto Re, Demetrio Conte Voinovich
Die Schiffbauer Giulio und Pietro Nocetti
Ein Bauzeichner
VI.: Die neuen Kriegsschiffe
Der Plan
Holzbeschaffung und Baubeginn
Die Republik Venedig wird mißtrauisch
Die Bewaffnungsfrage
Weitere Ausrüstung, Auftragsvergaben – Anker, Taue, Segel
Besatzung, Bewerbungen
Ein Kommandant wird gesucht
Nach dem Stapellauf
Was kostet das alles?
VII.: Was tun mit den Fregatten?
Vorschläge zur weiteren Verwendung
Die gemeinsame toskanisch-österreichische Kriegsmarine
Rekrutierungen
VIII.: Was wurde aus ...?
der toskanisch-österreichischen Marine
dem Barbareskenproblem
den Fregatten aus Porto Re
Österreichs bewaffneter Seemacht
der Werft in Porto Re
IX.: Rekonstruktion
Der Entwurf
Kritik am Rumpfplan
Das Schiffsgebäude
Unerwartete Planänderung
Heck
Bug
Hauptdeck, Oberdeck
Untere Decks
Ausrüstung – Kanonen, Anker, Spill, Boote, Hecklaterne, Riemen, Flaggen
Masten und Rahen - Korrektur der Mast- und Rahdimensionen, Tauwerk
Das Stehende Gut – Untermasten, Marsstengen, Bramstengen
Das Laufende Gut der Rahen – Unterrahen, Marsrahen, Bramrahen, Oberbramrahen
Das Laufende Gut der Quersegel – Untersegel, Marssegel, Bram-, Oberbramsegel
Schratsegel
Leesegel
Nachwort
Anhang

Personenverzeichnis
Historische Ortsnamen und ihre gegenwärtigen Entsprechungen
Erläuterung maritimer und artilleristischer Fachbegriffe, Maße und Gewichte
Anmerkungen und Ergänzungen, Originaldokumente
Verzeichnis der Abbildungen und Bildnachweis
Allgemeiner Quellennachweis
Abkürzungsverzeichnis
Beilage: 10 Rekonstruktionspläne


Look Inside Book


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Look Inside the Drawings:

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http://www.modellmarine.de/index.ph...erner-die-fregatten-maria-theresias&catid=148
 
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